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Prinzipiell können Abriebpartikel und Metallionen in Abhängigkeit von der Konzentration über verschiedene Mechanismen toxische oder immunologische Reaktionen verursachen

02.07.2014 von Dr. Markus Kessler

Metallbelastung in der Endoprothetik

Verschleißassoziierte Probleme bei Metall-Metall-Gleitpaarungen, verursacht durch eine hohe Pfanneninklination mit daraus resultierendem "edge loating", Verwendung von Implantaten mit designspezifischem "arc of coverage" oder durch Korrosion der Konuskopplungsstelle zwischen Kopf und Schaft können zu einer verstärkten Freisetzung von Kobalt (Co) und Chrom (Cr) führen. Prinzipiell können Abriebpartikel und Metallionen in Abhängigkeit von der Konzentration über verschiedene Mechanismen eine toxische (Apoptose/Nekrose) oder immunologische Reaktionen (Immunresponse Typ VI-Reaktion/partikelinduzierte Makrophagenaktivierung) verursachen und damit zur Implantatlockerung bzw. Prothesenversagen führen. Lokale Reaktionen durch erhöhte Metallkonzentrationen manifestieren sich durch Osteolysen und/oder die Bildung von Pseudotumoren, die sich in Form von aseptischen Flüssigkeitsansammlungen, Zysten oder soliden Gewebsmassen mit teilweise massiver Gewebsdestruktion zeigen. Die Einschätzung systemischer Wirkungen ist schwierig, da die Häufung problematischer Metall-Metall-Geitpaarungen noch relativ jung ist und sich die Auswirkungen möglicherweise erst nach vielen Jahren manifestieren.

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